sektoreins

Natürliche & künstliche Intelligenz, wie die Energiewende sie braucht.

Wir entwickeln sektoreins nicht für die nächste Heizperiode,sondern für die nächste Generation.
was uns antreibt

Unsere Energiesysteme können viel mehr leisten, als wir heute denken.

Warum kennt Spotify meinen Geschmack, aber meine Heizung nicht den Wetterbericht oder Strompreis?

Moderner Anlagenbetrieb mit entsprechenden Monitoring- und Steuerungslösungen ist keine Raketenwissenschaft und sollte auch kein Vermögen kosten. Ein agiler, günstiger Ansatz macht die Digitalisierung auch für Betreiber zugänglich, die die Investition in entsprechende Technik bislang gescheut haben. sektoreins ermöglicht diesen Betreibern einen einfachen Einstieg. Gleichzeitig ist die Software so ausgelegt, um auch an komplexe und hybride Energiesysteme anzudocken.

Erreichbar wird das, weil kein bestimmter Ausgangszustand vorausgesetzt wird. Ob bereits eine zentrale Steuerung vorhanden ist oder eine Anlage erstmalig digitalisiert wird: Beide Wege führen auf dieselbe Plattform. Der Markt ist damit nicht ein einzelnes Segment, sondern der gesamte Bestand.

Uns geht es nicht nur darum, Daten zu erfassen, zu speichern und anzuzeigen. Monitoring für Energietechnik haben wir nicht erfunden. Was uns antreibt, ist die Überzeugung, dass in den gesammelten Messwerten weit mehr Potenzial steckt, als heute genutzt wird: sektoreins ordnet die Daten nach ihrer Herkunft und ihrem energietechnischen Kontext ein und macht sie so zum Fundament für vorausschauendes Handeln.

Daraus entstehen Betriebsstrategien, die automatisch ausgeführt werden: welcher Erzeuger wann läuft, wann ein Speicher geladen wird, wie die Anlage auf Wetter und Preise reagiert. Starre Zeitprogramme und feste Regelungen werden von Hauptdarstellern zu Leitplanken und einem Sicherheitsnetz bei Abweichungen und Störungen. Datengetriebene Algorithmen werden den Anlagenbetrieb zunehmend automatisieren und dabei komplexe Entscheidungen treffen. Diese Datenverarbeitung so niederschwellig und skalierbar auch für individuelle und heterogene Energiesysteme anzubieten, ist auf dem Markt in dieser Form bislang nicht verfügbar.

Unsere Geschichte

Gegründet aus Frustration. Gebaut aus Überzeugung.

sektoreins entstand nicht im Hackathon, sondern aus Erfahrungen in der Praxis.

01/2024
Anfang

Kleine Lösungen, echte Probleme

Der Einstieg: kleine Softwareprojekte, einfache Steuerungslösungen. Nicht spektakulär, aber nah an der Praxis und am Problem.

01/2025
Erste Projekte

Integration & Erfahrungen im Feld

Anbindung an eine Open-Source-Plattform, mit Zugang für den Pilotpartner. Viel dazu gelernt, was funktioniert, was nicht.

09/2025
Förderung

EXIST-Gründungsstipendium

Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und die Europäische Union über den ESF Plus. Zeit und Ressourcen, um die eigene Plattform zu entwickeln.

04/2026
Erprobung

Pilotprojekte in realen Anlagen

Erprobung mit Pilotpartnern aus Contracting und Wohnungswirtschaft. Weiterentwicklung und Skalierung der Plattform.

ab 2027
Ausblick

Markteintritt

Überführung der Pilotphase in den regulären Betrieb. Die Plattform wird ab 2027 allgemein verfügbar.

Team

Stark in Energiewirtschaft, IT & Data Science.

Wir haben berufliche Vorerfahrung aus den Bereichen der technischen Gebäudeausrüstung, der industriellen Wärmeversorgung, der Softwareentwicklung für Industriepartner und dem Betrieb automatisierter Datenpipelines im Energiekonzern.

Simon Rinke

W-Ingenieurswesen Energietechnik, M. Sc.

Product & Sales

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KWK-Gesetz§14a EnWGDirektvermarktungNetzentgelteSubmeteringBHKW-BetriebsführungMieterstromGMGEEGMesskonzepteSektorenkopplungEnergy SharingControllingKWK-Gesetz§14a EnWGDirektvermarktungNetzentgelteSubmeteringBHKW-BetriebsführungMieterstromGMGEEGMesskonzepteSektorenkopplungEnergy SharingControlling

Manuel Mock

Digital Business Engineering, M. Sc.

Technical Development

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Modbus TCP/RTUBACnet/IPMQTTOPC-UAREST APIDockerCI/CDNIS2 / KRITISEdge ComputingProtokollabstraktionDatenbankenModbus TCP/RTUBACnet/IPMQTTOPC-UAREST APIDockerCI/CDNIS2 / KRITISEdge ComputingProtokollabstraktionDatenbanken

Oliver Perle

Data Science, M. Sc.

Data Products

Oliver anschreiben

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LSTM / ZeitreihenXGBoostscikit-learnPandas / NumPyDigitale ZwillingeLastprognoseDeploymentWärmebedarfsmodellFeature EngineeringAnomalieerkennungReinforcement LearningLSTM / ZeitreihenXGBoostscikit-learnPandas / NumPyDigitale ZwillingeLastprognoseDeploymentWärmebedarfsmodellFeature EngineeringAnomalieerkennungReinforcement Learning
WER WIR SIND

Wir sehen uns als Lösungsanbieter, nicht als Softwareentwickler.

Aus dem Problem entstanden

Wir haben die Herausforderungen und Probleme aus unserer eigenen Erfahrung selber miterlebt, bevor wir die erste Zeile Code dafür geschrieben haben.

Dranbleiben, bis es läuft

Zwischen Planung und laufendem Betrieb liegen fast immer ein paar Überraschungen. Wir bleiben dran, egal wie viele Hürden zu nehmen sind, bis die Anlage so läuft, wie sie soll.

Langfristige Partnerschaften

Wir wollen mitwachsen und nicht einmalig liefern und abtauchen. Unser Modell ist auf echte Kundenbindung ausgelegt.

Souverän

Wir legen Wert auf digitale Unabhängigkeit bei Entwicklung und Betrieb der Webapp sowie angeschlossener CRM- oder ERP-Systeme.

Aktuelles

Was uns gerade beschäftigt

Notizen aus dem Team, zum Flurfunk und was uns in Projekten begegnet.

Simon Rinke

Product & Sales

Die Bundesnetzagentur hat MiSpeL beschlossen: Speicher dürfen künftig auch mit Netzstrom laden, ohne die EEG-Förderung für eingespeicherten Solarstrom zu verlieren.

MiSpeL steht für Marktintegration von Stromspeichern und Ladepunkten. Die Festlegung regelt einen Fall, der in der Praxis schon länger auftrat, regulatorisch aber nicht sauber abgesichert war: Wer einen Batteriespeicher betreibt, konnte ihn bisher nicht ohne Weiteres mit Netzstrom laden, ohne die EEG-Förderung für den eingespeicherten Solarstrom zu riskieren.

Für die Abrechnung sieht die Festlegung zwei Wege vor. Ziel ist in beiden Fällen, festzustellen, wie viel Grün- und wie viel Netzstrom eingespeichert wurde.

Weg

Abgrenzungsoption

Funktionsweise

genaue Mengenmessung, in der Regel zwei Zähler

Voraussetzung

für alle Betreiber nutzbar

Weg

Pauschaloption

Funktionsweise

vereinfachte Abrechnung über einen Zähler

Voraussetzung

nur für PV-Anlagen bis 30 kWp, wartet noch auf die beihilferechtliche Genehmigung der EU-Kommission

Netz- und Messstellenbetreiber müssen die Umsetzung bis September 2027 anbieten.

In der Praxis können Speicher und bidirektionale Ladepunkte damit aktiver am Strommarkt teilnehmen. Flexibilitätsvermarktung, Arbitrage und netzdienlicher Einsatz waren technisch schon länger möglich. Regulatorisch war das bisher nicht vollständig abgesichert.

Wer die Abgrenzungsoption nutzen will, braucht allerdings ein sauberes Messkonzept und eine Datenbasis, die eindeutig unterscheidet, welche Kilowattstunde woher stammt. Genau daran scheitert es bei vielen Bestandsanlagen heute noch. Ob die neue Möglichkeit genutzt wird, hängt auch davon ab, wie schnell der jeweilige Netzbetreiber die passende Umsetzung bereitstellt.

Ein Problem bleibt bei der Pauschaloption bestehen. Sie soll kleinen PV-Anlagen den einfachen Weg ermöglichen: ein Zähler statt zwei, ein vereinfachter Berechnungsfaktor statt einer aufwändigen Abgrenzungsmessung. Das Problem steckt in der Berechnung selbst. Löst man die Gleichung nach der Eigenverbrauchsquote auf, zeigt sich, welche Anlagen dafür tatsächlich infrage kommen:

Eigenverbrauchsquote < 1 − (500 + 50 · P/S) / Y

Dabei steht P für die installierte Leistung, S für die Speicherkapazität und Y für den jährlichen Ertrag. Für eine typische Anlage mit 10 Kilowatt Peak, 10 Kilowattstunden Speicher und 1.000 Kilowattstunden je Kilowatt Peak Jahresertrag ergibt das eine Obergrenze von 45 Prozent Eigenverbrauch. Moderne Anlagen mit etwas größerem Speicher, E-Auto-Ladung oder Wärmepumpe liegen regelmäßig darüber und fallen damit aus der Pauschaloption heraus, obwohl sie genau die Zielgruppe der Regelung sind.

Die Abgrenzungsoption löst dieses Problem nicht automatisch. Viele Anlagen laufen über Hybrid-Wechselrichter mit einem gemeinsamen AC-Anschluss für Solar- und Netzstrom. Eine eichrechtskonforme Messung, die ausschließlich den tatsächlich aus den PV-Modulen stammenden Anteil erfasst, ist dort technisch nicht möglich.

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Simon Rinke

Product & Sales

Letzte Woche haben wir mit der Startbahn 13 und der m3-Masterclass unseren EXIST-Förderzeitraum offiziell abgeschlossen.

Ein Kapitel endet, das nächste beginnt. Letzte Woche habe ich gemeinsam mit Manuel und Oli bei der Startbahn 13 – Gründungsberatung HTWK Leipzig unseren EXIST-Zeitraum offiziell abgeschlossen und damit auch die m3-Masterclass.

12 Monate, in denen wir nicht nur am Produkt gebaut haben, sondern viel dazu gelernt haben, das Produkt zu präsentieren und zu positionieren.

Was bleibt, ist ein deutlich schärferes Bild davon, was sektoreins wirklich ist und für wen. Ein Geschäftsmodell, das sich definitiv weiterentwickelt hat. Eine Finanzplanung, die den Namen verdient, und ein Pitch, bei dem man nicht gleich einschläft. Wer selbst schon vor Investoren oder Kunden gestanden hat und merkt, dass die Botschaft noch nicht ankommt, weiß, wofür diese Zeit gut war.

Danke an das Team von Startbahn 13 und die m3-Masterclass für zwölf Monate Begleitung, Sparring und den einen oder anderen unbequemen, aber richtigen Hinweis.

Jetzt geht's weiter.

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Manuel Mock

Technical Development

Seit Montag sitzen wir in unserem neuen Büro bei der Startbahn 13 an der HTWK Leipzig.

Ganz unverhofft gab es einen Einstand, den wir nicht besser hätten planen können. Ein Gast war mit dem Rad quer durch Deutschland unterwegs und besucht dabei verschiedene Gründernetzwerke. Das war Anlass für einen gemütlichen Grillabend.

Die anderen Gründerteams hier am Standort kennen wir schon teilweise, aber zwischen Tür und Angel redet man meist über Projekte. Am Grill auch mal über alles andere. Dazu ein paar sehr spannende Gespräche mit Leuten von der SPRIND und der HHL.

Danke an die Startbahn 13, dass ihr uns die Büroräume ermöglicht und den Abend organisiert habt.

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