Blockheizkraftwerke erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme. Klingt technisch, ist aber einer der smartesten Ansätze in der Energieversorgung: effizient, steuerbar, dezentral. Rund 40 GW elektrische Leistung sind in Deutschland in Form von KWKKWKKraft-Wärme-Kopplung bezeichnet die gleichzeitige Erzeugung von elektrischer Energie und Nutzwärme aus einem Energieträger. KWK-Anlagen (typisch: BHKWs) erhalten nach dem KWKG staatliche Vergütungen für den eingespeisten oder selbst genutzten Strom.-Anlagen installiert. Kein Nischenthema, und trotzdem stand ein Teil davon jahrelang regulatorisch unter Druck.
Am 9. Juli hat der EuGH entschieden, dass die KWKGKWKGDas KWKG regelt die Förderung von Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung in Deutschland. Es definiert Zuschlagssätze für eingespeisten und selbst verbrauchten KWK-Strom sowie Anforderungen an Anlagengröße und Messkonzept.-Förderung keine staatliche Beihilfe ist. Eine Unsicherheit, die neue Investitionen belastet hat, ist damit vom Tisch. Aber das Urteil allein reicht nicht. Die aktuelle Förderung läuft Ende 2026 aus, der BDEW fordert einen Entwurf im Sommer, das parlamentarische Verfahren im Herbst und ein Inkrafttreten zum 1. Januar 2027. Das ist eng.
Parallel arbeitet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie an einem neuen Wärmenetzgesetz. Geplant sind eine Preistransparenzplattform, stärkere Preisaufsicht, eine Schlichtungsstelle und die gesetzliche Verankerung der BEW-Förderung. Wirksam wird das alles wohl frühestens 2027.
Was das in der Praxis bedeutet: KWK-Förderung ist nicht selbstverständlich, sie hängt unter anderem an förderfähigen Vollbenutzungsstunden. Wer das BHKWBHKWEin Blockheizkraftwerk erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme aus einem Brennstoff (z. B. Erdgas, Biogas). Durch die Nutzung beider Energieformen erreicht ein BHKW deutlich höhere Gesamtwirkungsgrade als eine reine Stromerzeugung. Betreiber erhalten für den eingespeisten Strom eine Vergütung nach dem KWKG. nicht aktiv steuert, lässt Geld liegen, ohne es zu merken. Bei einer unserer Anlagen, in der BHKW und PVPVPhotovoltaik wandelt Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um. PV-Anlagen im gewerblichen Umfeld werden häufig mit Batteriespeichern, Wärmepumpen oder E-Ladeinfrastruktur kombiniert, um den Eigenverbrauch zu maximieren und Netzeinspeisung zu reduzieren. gemeinsam die elektrische Leistung für das Objekt liefern, entscheidet unser Algorithmus, wann und wie lange das BHKW läuft, und reizt die förderfähigen Stunden gezielt aus. Allein durch das Verschieben der Einsatzzeiten konnten wir die KWK-Förderung dort um 16 Prozent steigern.